Aluminium-Bestimmung bei BioChem – zuverlässige und spurengenaue Analytik
Die Situation: Die aktuelle Trinkwasser-Verordnung sieht bei Wasser für den menschlichen Gebrauch einen Grenzwert von 200 µg Al/L vor.
Das Europäische Arzneibuch sieht für Aluminium einen Grenzwert von 10 µg/L in Wasser für Injektionszwecke (WFI) vor, und erhöhte Aluminiumgehalte von in Glasbehältnissen sterilisierten Wassers für Injektionszwecke sind für Neugeborene oder für die Hämodialyse ungeeignet (Quelle: Holley, C., Glas als Primärpackmittel für Arzneimittel, Krankenhauspharmazie 21 [2000] 74). Somit ergibt sich die Notwendigkeit, auch in der pharmazeutischen Qualitätskontrolle den Gehalt an Aluminium verlässlich zu bestimmen.
Das Problem: Hohe Aluminium-Nachweisempfindlicheit bei gleichzeitiger Allgegenwart von Aluminium
Aluminium ist mit einem Anteil von knapp 8% in der Erdrinde das dritthäufigste Element. Daher gestaltet sich die Analytik im Spurenbereich schwierig. Die zuverlässigste Methode der Wahl zur Analyse auch kleinster Aluminiumgehalte in gleichzeitig geringen Probenquantitäten stellt die Graphitrohr-Atomabsorptionsspektrometrie (AAS) dar. Diese präzise, hoch selektive und empfindliche Messmethode zur Elementanalytik ermöglicht es, Gehalte bis in den untersten µg/L-Bereich hinein verlässlich zu quantifizieren. Neben dem Problem des ubiquitären Vorhandenseins von Aluminium ist dessen Eigenschaft, im Graphitrohr Carbide zu bilden, schwierig zu beherrschen, da diese unter bestimmten Voraussetzungen zu unreproduzierbaren Signalen bzw. Verschleppungseffekten führen.
In der Literatur finden sich zahlreiche Quellen, welche eine Atomisierung mit Hilfe eines Plattform-Graphitrohres unter Verwendung von Magnesiumnitrat als Modifier empfehlen. Dies birgt jedoch die Gefahr der Kontamination durch etwaige im Modifier enthaltene Rückstände an Aluminium.
Die Lösung: Das bei BioChem zur Anwendung kommende Verfahren
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| BioChem hat sich der Problematik angenommen und es konnte ein Analysenkonzept erarbeitet werden ... |
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